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Literatur und Theater in der Oberstufe

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Aufführung im Schuljahr 2010/11

Wrestling Lessing

11. Mai 2011, im LTT, großer Saal

WRESTLING LESSING – Der Frauenhasser

 

Der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ der Kursstufe 1 unter der Leitung von Birgit Wahl-Bucka hat sich erfolgreich für die diesjährigen Schultheatertage am LTT Tübingen beworben.

Wir spielen die Komödie „WRESTLING LESSING – Der Frauenhasser“ frei nach der Komödie DER MISOGYN von Gotthold Ephraim Lessing.

Die Aufführung von „WRESTLING LESSING…“ (ca. 60’) mittags um 12 Uhr findet im Rahmen der Schultheatertage am LTT statt und dafür gibt es nur circa 150 Karten im freien Verkauf.

Wer mit seiner Klasse kommen möchte, sollte also rechtzeitig Karten im VVK beim KJT reservieren.

Reservierung: Uschi Berberich KJT:
Telefon: 07071 1592-55
E-Mail: berberich@landestheater-tuebingen.de

Die Aufführung um 20 Uhr ist eine gemeinsame Veranstaltung von zwei LuT-Kursen (2 x ca. 60’).

Karten sind im VVK an der Theaterkasse des LTT oder (für Klassen zw. Gruppen) an der Abokasse erhältlich:

Theaterkasse:
Telefon: 07071 9313149
Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr
E-Mail: kasse@landestheater-tuebingen.de

Abokasse (Chris Anhorn):
Telefon: 07071 159217
E-Mail: abo@landestheater-tuebingen.de

Inhalt: In diesem Lustspiel von Lessing geht es um den verbitterten Wumshäter (= women hater!), der nach drei gescheiterten Ehen, die ihn finanziell angeblich ruiniert haben, zum zwanghaften Weiberhasser geworden ist. Er will seine Tochter so schnell wie möglich aus dem Haus haben, indem er sie seinem Prozessgegner und Schuldner Leander gegen Schuldenfreiheit (!) als Ehefrau zusagt. Seinen Sohn will er unbedingt an einer Heirat hindern. Dieser jedoch liebt Hilaria, eine schlaue und burschikose junge Frau, die es versteht, sich verkleidet als angeblicher Bruder von Hilaria, namens Lelio, und als geistreicher junger Mann ins Herz von Wumshäter zu schleichen. Die Liebenden ringen dem Frauenhasser so das Versprechen ab, dass er einer Ehe zwischen Hilaria und Valer zustimmen werde, falls dessen Schwester tatsächlich das Ebenbild Lelios sein sollte. Lelio alias Hilaria spielt seine Rolle so gut, dass sich Laura, Valers Schwester Hals über Kopf in ihn verliebt und darüber ihren ersten Angebeteten ganz vergisst. Bei diesem handelt es sich um Leander, den sie ja eigentlich heiraten soll, dies aber nur weil ihr Vater von der gegenseitigen Zuneigung nichts weiß und der Notar Solbist als Vermittler geldgierig  für beide Parteien agiert. Die allgemeinen Verwirrungen und Verirrungen eskalieren bis zum Auftritt Hilarias, der Wumshäter aber nicht überzeugen kann. Daher muss sie noch einmal in die Trickkiste greifen … Wie es ausgehen soll, haben wir noch nicht entschieden. Bei Lessing endet alles mit zwei glücklichen Paaren, bei uns ist das nicht zwingend …

Birgit Wahl-Bucka: biwabu@t-online.de

ACHTUNG!!! => “Doppeltes Vergnügen“:

Am Mittwochabend um 20 Uhr bringt nach der Lessing-Komödie auch noch der Oberstufenkurs „Literatur und Theater“ der Jahrgangsstufe 13 von Susanne Pfeil seine aktuelle Produktion STATION 12 im Rahmen eines gemeinsamen Theaterabends zur Aufführung.

Unsere Arbeit nach dem Brechtschen Motto:
„Mehr guten Sport!“

Wir inszenieren Lessings Komödie als eine Art „Wrestling-Soap“ im Ring, in dem und um den herum die Spieler/innen agieren. Der Geschlechterkampf nimmt so tatsächlich Züge einer aktiven und zum Teil aggressiven Auseinandersetzung an. Stück und Grundprinzipien der Inszenierung wurden gleich zu Kursbeginn im September 2010 festgelegt, da uns für die eigene Entwicklung eines Stückes die Zeit bis zu den STT zu kurz erschien. Wir haben dann nach einer Phase von „Komödienhospitation“ am LTT (zu GOLDONIS DIENER ZWEIER HERREN) und Impros zum Thema fast alle Rollen auf Gruppen von mehreren Spielenden verteilt, die allein oder gemeinsam, je nach „Kampfsituation“, in ihrer Rolle agieren - ganz im Sinne von Brechts Anregungen zum Theater als „sportliche(r) Anstalt“ (s. o.). Wichtig für die verfremdenden Elemente sind bei uns insbesondere ein freches ‚emanzipiertes’ Dienstmädchen und ein säumiger Diener, der nie auftaucht. Diese letzten Figuren haben wir aktiv ins Spiel außerhalb des Rings als Mittelmänner bzw. -frauen eingefügt, die das Publikum ins Spiel einbeziehen, indem sie es animieren Partei zu ergreifen.

 

Kontakt: Birgit Wahl-Bucka (biwabu@t-online.de)

Carlo-Schmid-Gymnasium Tübingen: www.csg-tuebingen.de
Webmaster: www.stellaplan.de